Wir wurden in den Zollstock alarmiert.
Laut Alarmmeldung dringt Rauch aus dem Keller, keine Flammen sichtbar.
Bei unserem Eintreffen an der Einsatzstelle drang bereits dichter Rauch aus einem Kellerfester, ebenso drang der Rauch aus verschiedenen Etagenfenster.
Nachdem uns Mitarbeiter des Hotels bestätigt hatten, das sich keine Person mehr in dem Gebäude aufhält, legten wir unser Hauptaugenmerk auf die Brandbekämpfung im betroffenen Bereich.
Unter schweren Atemschutz und gänzlicher Nullsicht, kämpfte sich der Angriffstrupp zu der Brandstelle vor, diese befand sich im Heizungsraum.
Durch die starke Verrauchung und trotz Wärmebildkamera konnte zuerst kein Feuer gesichtet werden. Erst nachdem mehrere Hochleistungslüfter vor und im Gebäude platziert waren gelang es uns Sicht auf die Schadensstelle zu bekommen.
Umgehend begann der Angriffstrupp nun mit der Brandbekämpfung.
Zeitgleich wurde über die Warn App NINA eine Warnung der Bevölkerung für einen Umkreis von 800 Metern ausgelöst da die Umgebung des Gebäudes massiv verraucht war.
Während der Erkundung der Außenhaut des Gebäudes machte sich eine Person an einem Zimmerfenster bemerkbar. Sofort wurde eine Steckleiter in Stellung gebracht, um die Person aus dem Gebäude zu retten da ein Verlassen über das Treppenhaus durch die Verrauchung nicht mehr möglich war.
Der Einsatzleiter schickte nun zur Erkundung des Gebäudes mehrere Trupps unter schweren Atemschutz vor, um auszuschließen das sich noch weitere Bewohner im Gebäude befanden. Gleichzeitig ging die Brandbekämpfung im Gebäude weiter.
Da aus dem geborstenen Kellerfenster bereits Flammen schlugen, wurde ein Außentrupp in Stellung gebracht, um ein Übergreifen des Feuers auf das Erdgeschoss zu verhindern.
Im Innenangriff wurde zwischenzeitlich der Trupp durchgetauscht, da der Brandherd schwer zu erreichen war, wurde eine Schaumleitung vorbereitet, umgegeben falls den Raum von außen zu fluten.
Langsam zeigte jedoch der Innenangriff Erfolg, sodass eine Flutung mittels Schaums nicht nötig wurde.
Die Absuchung des Gebäudes verlief zum Glück auch ergebnislos so das weitere Personen im Gebäude ausgeschlossen werden konnten.
Da mehrere Trupps unter schweren Atemschutz im Einsatz waren und ein Ende des Einsatzes noch nicht abzusehen war, wurde der Abroller Atemschutz des Landkreises sowie die Feuerwehr Hammerbach mit der Komponente Einsatzstellen-Hygiene alarmiert.
Kurz darauf konnte dann auch „Feuer aus“ gemeldet werden.
Der Rettungsdienst betreute während des Einsatzes die Bewohner des Gebäudes.
Da dieses derzeit nicht mehr bewohnbar ist, kümmerten sich der Bürgermeister, Rettungsdienst und das Landratsamt um die Unterbringung der Bewohner.
Nachdem wir unsere Einsatzmittel wieder aufgefüllt hatten, führten wir noch eine Brandnachschau in derselben Nacht durch.
Da keine Gefahr mehr von der Brandstelle ausging konnten wir gegen 23:00 Uhr den Einsatz schließen.
Besonderer Dank hier an alle Beteiligten der Blaulichtfamilie sowie allen anderen die im Hintergrund mit tätig waren für den reibungslosen Ablauf des Einsatzes.
| Einsatzart | Brand |
|---|---|
| Alarmierung | FME App Sirene |
| Einsatzstart | 19. März 2026 17:53 |
| Einsatzdauer | 5:00 |
| Fahrzeuge | HLF20 |
| Gerätewagen - Sonstiges | |
| Mehrzweckfahrzeug | |
| Alarmierte Einheiten | Feuerwehr Hessdorf |
| Feuerwehr Hesselberg | |
| Feuerwehr Untermembach | |
| Feuerwehr Weisendorf | |
| Feuerwehr Dechsendorf | |
| Feuerwehr Hammerbach | |
| Feuerwehr Herzogenaurach | |
| Kreisbrandinspektion ERH | |
| Rettungsdienst | |
| Bürgermeister |